CD-Rezension / Review / Kritik

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Mind.In.A.Box Broken Legacies CD Cover

Mind.In.A.Box „Broken Legacies”

(Dreamweb Music/Alive)
Mind.In.A.Box = music.in.a.niche. Diese Gleichung geht auch beim siebten Studioalbum von Stefan Poiss glänzend auf. Denn wenn der Österreicher vom Start weg im Jahr 2004 etwas geschafft hat, dann, dass MIAB klingt wie keine andere Band – und umgekehrt. Dass das zwangsläufig bedeuten muss, dass seine Musik keinem Wandel unterliegt, wäre nicht nur grundverkehrt, sondern wird mit „Broken Legacies“ auch einmal mehr widerlegt. So ist sein vor einigen Jahren – zunächst sporadisch – etablierter „Gesang“ inzwischen fester Bestandteil seiner Kompositionen und wird auf „Broken Legacies“ weiter variiert: Von computerverfremdet bis fast effektfrei. Und auch für die Musik der 14 Tracks lassen sich schnell einige charmante Adjektive finden: episch, chillig, rasant wären nur drei, die einem beim Hören dieses Albums ganz spontan einfallen. Es lebe die(se) Nische!
Marc Urban

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2017.
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Tuesday the 21st.
2017 Sonic Seducer Magazin

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