CD-Rezension / Review / Kritik

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Freitot Freitot CD Cover

Freitot „Freitot“

(Mystyk/Soulfood)
Lebt denn der alte Death Metal noch? Ja, er lebt noch! Oder in diesem Fall treffender: wieder. Freitot schwingen auf ihrem erfrischend sorgenfrei brutal knüppelnden Debüt die aus schwedischem Holz geschnitzte Todeskeule und hinterlassen, abgesehen von Nackenschmerzen, vor allem ein Gefühl der Befriedigung. Das hängt zum einen damit zusammen, dass es dem Trio gelingt, seinen ersten Frontalangriff auf die Lauscher bei aller Brachialität auch in punkto Songwriting überzeugend zu gestalten. Hier und da ein Tempowechsel, eine kleine rhythmische Spielerei, ein Slayer-Gedenk-Solo oder gar ein paar melancholische Clean-Gitarren: So wird es nicht langweilig. Zum anderen sind mit Drummer/Gitarrist Etienne Sarthou (AqME), Rostkehle Arno Strobl (Carnival In Coal) und Fabien Desgardins (Benighted) an der Leadgitarre eben spürbar keine Anfänger am Werk, so dass auch die Umsetzung Hand und Fuß hat. Stark!
Christoph Kutzer

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 05/2018.
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Friday the 16th.
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