CD-Rezension / Review / Kritik

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Devilskin Be Like The River CD Cover

Devilskin „Be Like The River“

(Rodeostar/SPV)
Eine echt positive Überraschung: Seit Veröffentlichung des letzten Albums „We Rise“ ist nicht einmal ein Jahr vergangen, insofern ist „Be Like The River“ zwar etwas erwachsener geworden als sein Vorgänger, aber große Unterschiede gibt es nicht: die Schnittmenge, aus der sich die Musik von Devilskin ergibt, umfasst immer noch MetalCore, Hard Rock und Pop. Die 13 kompakten Songs bestechen einerseits durch tighte MetalCore-Riffs, aber auch durch Abwechslung und Groove. Die Stimmlage, die theatralische Intonation und vor allem die mehrstimmigen Arrangements von Frontfrau Jenni haben leichte Ähnlichkeit mit Vic Anselmo und klingen sehr angenehm ins Ohr. Darüber hinaus passt ihre Vielseitigkeit hervorragend zu den Songs: „Grave“ tarnt sich zum Beispiel als schöne poppige Ballade, lässt dann aber urplötzlich harte Riffs und wüste Growls los. „Animal“ ist eine rhythmische Groove-Maschine mit Killer-Refrain und „Closer“ ist dann eine waschechte dramatische Ballade. Aber Devilskin können auch straight, wie bei den schnellen Rock-Nummern „We Rise“ und „F.Y.I.,“ sichtbar wird. „Be Like The River“ macht Spaß und geht ins Ohr, dazu lässt es sich gut rocken.
Masi Kriegs

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 12/2016.
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