CD-Rezension / Review / Kritik

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Def Neon Def Neon CD Cover

Def Neon „Def Neon”

(Analogue Trash)
Wo genau Wrexham, die Heimat des Duos Def Neon, liegt, müsste man wohl auf einer Landkarte nachsehen. Die musikalischen Einflüsse, die den Stil von Emily und Mickey prägten, sind hingegen kaum zu überhören. So finden sich auf ihrem Debütalbum Einflüsse aus Indie-Rock, Electro und Synthpop und zuweilen vermag das Erstlingswerk an Panzer AG zu erinnern. Gerade der Opener „Chocolate” hätte sich auch auf LaPleguas 2006 erschienenem „Your World Is Burning” finden können. Futurepoppig wird es mit „Destroy”, während im Anschluss eine Mischung aus Gitarrensounds und ruhige elektronische Melodieführung in „High Hopes” überraschen. „Def Neon” wird durch die verschiedenen Musikstile, die in den Songs kombiniert werden, auch nach mehrmaligem Anhören nicht langweilig. Das Gegenteil ist der Fall: So entdeckt man immer wieder Melodiefitzelchen, die beim vorherigen Anhören gar nicht bemerkt wurden. Wer einen Partysong auf dem Album sucht, wird von den Briten nicht enttäuscht: „Nightvision” geht direkt ins Ohr und dann in die Hüfte und versetzt direkt in eine wochenendliche Partylaune. Sehr gelungenes und unterhaltsames Debütwerk!
Josie Leopold

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 12/2016.
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