CD-Rezension / Review / Kritik

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Bornless Fire Arcanum CD Cover

Bornless Fire „Arcanum“

(Metropolis Records/Soulfood)
Das Element Feuer bleibt ein Thema bei Kristof Bathory, gleichzeitig Frontmann bei der Harsh-Electro-Combo Dawn Of Ashes. Auf dem Debütalbum seines neu gelaunchten Nebenprojekts kehrt der US-Amerikaner zumindest partiell zu seinen Wurzeln zurück. Schließlich spielte Bathory mit seinen ersten DOA-Releases – vor allem mit „In The Acts Of Violence“ – im Kanon der melodischen Harsh-Acts wie Tactical Sekt, Aslan Faction, Grendel und auch Suicide Commando mit: Krasse Beats, heavy Distortion und zürnende Bass-Gewitter pflastern in exakt diesem Stil jetzt auch die Tracklist von „Arcanum“ und bringen damit etwas zurück, bei dem man fast versucht sein könnte, es die gute alte Zeit zu nennen. Eine Zeit allemal, als Harsh Electro noch eine Seele – und mitunter sogar Melodien hatte. Mit Songs wie „Feel The Rage“ oder dem fantastischen „RUNA“ (das es als Bonus im Suicide Commando-Remix gibt), katapultiert Bathory Bornless Fire aus dem Stand auf ein Level, das hoffentlich schnell wieder einige Nachahmer findet. Und das einem einstmals vielversprechenden Genre seinen in den vergangenen Jahre verlorengegangenen Spirit vielleicht peu a peu zurückgibt. Und so hat „Arcanum“ vielleicht noch nicht das Zeug zum Meilenstein, ist aber – endlich mal wieder – ein Album mit einer tüchtigen Salve Aufbruchsstimmung!
Marc Urban

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 03/2018.
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