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Erstellt am Montag, 22. Januar 2018
umbra et imago 2018 unter beschuss

Schwere Anschuldigungen: Mozart und Madeleine von Umbra Et Imago u.a. wegen Volksverhetzung angezeigt

„Am 11. Januar 2018 wurden Madeleine Le Roy und ich ins Polizeipräsidium Karlsruhe gerufen. Es empfing uns ein aufgeweckter und sympathischer Hauptkommissar, der uns mit einer zwölfseitigen, seit 2016 penibel recherchierten, auf Schreibmaschine verfassten, anonymen Anzeige vertraut machte“, berichtet Mozart fassungslos von dem derzeitigen Geschehen.

Die Anschuldigungen gegenüber den Musikern wiegen schwer. Aufgrund vorsätzlichen Betruges sowie Volksverhetzung sollen die beiden angezeigt worden sein. „Wir würden vorab Geld für imaginäre Konzerte sammeln, diese dann platzen lassen und uns rechtswidrig des Geldes bemächtigen. Eine wirklich im Dezember stattgefundene Russlandtour verwandelte der Anzeigende in illegal nach Russland verschleppte Devisen! Damit würden wir antidemokratische, militante Kräfte unterstützen und in unseren Texten ,hinterhältig subtilʻ zu Politikermord aufrufen.“

Eine Lausbüberei ist dies bei Weitem nicht. Sowohl der Staatsschutz als auch die Staatsanwaltschaft und die Polizei haben ermittelt. Sie als Angezeigte und Hauptbetroffene wurden erst am Ende der Ermittlungen informiert. Die Umstände, wie diese Anzeige zustande kam, und wer der Anzeigensteller war, bleibt ein Rätsel. „Die Anzeige wurde in Nürnberg in einem Klinikum aufgegeben, das hat die Polizei herausgefunden.“ Und sie sehen durchaus einen Zusammenhang zu den hartnäckigen aber subtilen Drohungen, welche sie als Band erhalten.

Zum derzeitigen Zeitpunkt kann die Band nur spekulieren und natürlich haben sie auch konkretere Vermutungen. Fakt ist jedoch, dass sich weder die Band, noch ihre Plattenfirma in eine politische Ecke schieben lassen, denn sie sind „unabhängige Künstler, die bewusst keiner Partei angehören“.

Darüber hinaus bestätigen sie: „[...] man hat uns bespitzelt und wirklich intime und private Augenblicke ,gestohlenʻ“, sagt Mozart, weswegen eine Öffentlichmachung seiner Meinung nach zwingend notwendig war, und kündigt an: „Es ist die Aufgabe eines Künstlers die Gegenwart zu spiegeln; das nehmen wir als Band sehr ernst und werden mit einer scharfen, aber überlegten Antwort Genugtuung leisten!“

Wir bleiben für Euch dran!



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