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| Artist: | Opposite Exhale |
| CD: | Nothing Lasts |
| Review: | „Eine CD, die Du so schnell nicht wieder vergisst”, verspricht die Albuminfo, und sie übertreibt beileibe nicht! Was hier über fast 70 Minuten veranstaltet wird, ist einzigartig. Dabei fängt alles relativ gewöhnlich an, sofern man klassische Musik auf einem IDM-Label als „gewöhnlich“ bezeichnen kann. Das Piano spielt eine zarte Melodie, Bläser und Schlagwerk stimmen ein, Vögel zwitschern und Streicher erwärmen weiter die Szenerie. Track zwei: Zwischen den Tasten erhebt sich ein Schatten. Es beginnt zu brodeln. Dann Stille und der wohlige Klang des Pianos ist zurück. Ein böser Traum? Nein! Track drei: Armageddon. Ein gebrochener Rhythmus poltert los, die Noises explodieren im stockfinsteren Raum. Spätestens jetzt ist klar, dass der Niederländer Eelco Jellema nicht auf den Spuren der Wiener Klassik wandelt, sondern eine verbotene Abzweigung genommen hat. Im Folgenden zerreißen immer wieder schwer verzerrte Beats und Klänge die Idylle, mischt sich zunehmend Unheil in die Symphonie, bis schließlich alles in einer gewaltigen Klimax vernichtet wird und schwarzes Rauschen die Perkussion schluckt. |
| Vertrieb / Label: | Tympanik |
| Autor: | Jörn Karstedt |
| Ausgabe: | 2010-03 |
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