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| Artist: | Violent Divine |
| CD: | In Harm’s Way |
| Review: | Wenn Hammerfall-Gitarrenfrickler Pontus Norgren als Produzent auftritt, sollte man eigentlich mit einem gitarrenlastigen Album rechnen. Und oh Wunder, das zweite Werk „In Harm’s Way“ der Skandinavier Violent Divine überschüttet den Hörer mit heranstürzenden Riffings. Zwölf Tracks sind es geworden, die mit ordentlichen Rocksounds die Hütte anzünden. Schnelle, laute Metalsongs, aber auch ziemlich melodische Hardrocknummern haben sich auf dieser Platte getroffen. Der ganze Spaß beginnt mit „Let Them Burn“, der direkt zu Anfang das Gaspedal durchdrückt. „Blackheart“ aber auch „Days Of Sorrow“ legen eine kurze Pause ein und bringen durch groovige Parts das Haupthaar in Schwung. Dabei stehen immer wieder gut arrangierte Gitarrensoli im Vordergrund, die durch den alternativ-cleanen Gesang ihren Charme zeigen. Alle Titel verlieren trotz einer schwermütigen Grundstimmung nie das Rockgen aus den Augen. An gewissen Stellen bricht „In Harm’s Way“ zwar ein, legt aber mit „I Am“ und „Skin Deep“ noch zwei weitere heiße Eisen in den schwedischen Heizofen. Und bei den hohen Temperaturen verschmilzt alles zu einem dicken Klumpen Schwermetall, der auf einen Nachfolger pocht. |
| Vertrieb / Label: | Misty Music |
| Autor: | Erik Rössler |
| Ausgabe: | 2009-03 |
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