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25.11.2011: Corvus Corax "Sverker" |
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Corvus Corax
„Sverker“
(Pica/Soulfood)
Für ihre neue erlesene Lieder-Kollektion „Sverker“ begaben sich die Berliner Bühnen-Matadore Corvus Corax erstmals in ihrer ebenso langen wie künstlerisch würdevollen Historie auf musikalische Spurensuche in uralte kriegerisch geprägte Nordlandbereiche. Und dies nach 22 Jahren stiltreuer Vertonung westeuropäischer Genrethematiken. Zutage gefördert wurden bei solcherlei kreativ gesinnten Exkursionen höchst reizvolle antike Wikinger-Weisen, jedoch gleichzeitig auch faszinierendes gälisches und fesselndes keltisches Kompositionsgut. So fanden auch keltische Balladen ihren noblen Weg auf den neuen Klangdiskus der weit über einheimische Grenzen vollauf etablierten ostdeutschen Notenfreunde um Galionsfigur Castus Rabensang. In aller zu erwartenden Erhabenheit und Kompetenzgröße werden also überwiegend kernige skandinavisch anmutende Kompositionen auf diesem wahren Langspielfest zelebriert. Betont authentisch und ergiebig tiefgründig gehen die Beteiligten dabei vor. Doch düstere oder allzu gesetzte Laune kommt dabei zu keiner Zeit auf, denn die Beschwingtheit von so manchem Lied steckt doch recht heftig an. Und dass die Besetzungsgeschicke der bekanntlich ebenso seriösen wie auch höllisch spielfreudigen Mittelalter-Spielleute sich in letzter Zeit veränderten, sollte den neuen Liedern und ihrer jeweiligen signifikanten Prägnanz doch enorm zugute kommen. Glaubwürdig und vollauf überzeugend.
Markus Eck
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