Ausgabe 07-08/2010

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Cold Hands Seduction Vol. 108
Der Festivalsommer hat begonnen! Das bedeutet Grillen, Campen, Freunde treffen, hoffentlich gutes Wetter und natürlich Livemusik in Hülle und Fülle. Wir halten Euch bei Laune und starten mit dem exklusiven Mitschnitt „Spiegelbild“ von Unheilig, aufgenommen auf dem M‘Era Luna Festival 2008, in die neue Cold Hands. Den Klassiker „And Then She Kissed Her“ von Phillip Boa gibt es in einer Liveversion direkt hinterher. The Mission verabschieden sich von ihren Fans mit einem letzten Album, dem der Song „So Many Things“ entnommen wurde. Außerdem dabei: Neue finnische Frauenpower in Gestalt von Indica, elektronisches Clubfutter von SAM, Freakangel und Kant Kino, EBM von AD:keY, Pagan-Metal von Equilibrium, Folklore von Adas sowie Odroerir und einiges mehr. Wer die CD daheim genießt, bekommt garantiert keinen Sonnenbrand! Viel Vergnügen!
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Unheilig
Die einen schreien Verrat und Ausverkauf, andere freuen sich für Unheilig und gönnen ihnen den Erfolg. Ein Phänomen bleibt die anhaltende Präsenz in den Massenmedien und vor allem in den Album-Top-3 auf jeden Fall. Da konnten zuletzt weder AC/DC noch Fanta4, Sido und wie sie alle heißen gefährlich werden. Der Graf selbst schwebt nach wie vor in einem Zustand faszinierter Fassungslosigkeit und kredenzt zur Ablenkung seinen Fans mit „Große Freiheit Live” eine geballte Ladung des unverwechselbaren Unheilig-Spirits, der ein emotional mitreißendes Konzerterlebnis in den eigenen vier Wänden verspricht! Jasmin Froghy und Der Graf über Anspruch, Erfolg und Neid.
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Ashbury Heights
Eigentlich sollte die EP „Morningstar In A Black Car“ von 2008 nur ein Vorgeschmack sein, doch dann kam alles ganz anders. Yasmine Uhlin verließ Ashbury Heights, als bereits ein Gutteil neuer Songs eingesungen war. Die Produzenten machten Mastermind Anders Hagström zunächst alles andere als glücklich und schließlich erwies sich das neue Kehlchen Kari Berg, zumindest was manche Fragen anbelangt, als streitlustiges Spätzchen. Mittlerweile ist „Take Cair Paramour“ aber fertig und Catrin Nordwig sprach mit Anders über einen Kampf gegen Windmühlen, der gewonnen wurde.
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Front Line Assembly
Die starke Single „Shifting Through The Lens“ ließ annähernd erahnen, wohin der Weg von Front Line Assembly im 25. Jahr nach Gründung führt. Zurück nämlich in eine Zeit, die gemeinhin als kreative Hochphase der Kanadier betrachtet wird und mit „Millennium“ und „Hard Wired“ zwei komplex-elektronische Meilensteine hervorbrachte. Kenner haben sofort richtig kombiniert, dass dieser Schritt gleichbedeutend mit dem massiven Einsatz von Gitarren ist, die sich durch von Meisterhand erschaffene Arrangements des Longplayers „Improvised Electronic Device“ schneiden. Es scheint, als erlebe Bill Leeb, der heute von einer jungen und hungrigen Meute umgeben ist, gerade seinen zweiten musikalischen Frühling. Kym Gnuch wollte es genauer wissen.
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Indica
In ihrer finnischen Heimat gehören sie nach vier Alben und zahlreichen Auszeichnungen längst zum Kreis der Superstars. Nun brechen die fünf bezaubernden Damen von Indica mit ihrer englischsprachigen Premiere „A Way Away“ zu neuen, ferneren Ufern auf. Ach was, die ganze Welt wollen sie erobern! Nightwish-Mastermind Tuomas Holopainen becircten Jonsu, Heini, Sirkku, Jenny und Laura bereits und gewannen das Multitalent als Produzenten. Wie darüber hinaus die Chancen stehen, untersuchte Jasmin Froghy.
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The Mission
Ein Hoffnungsmacher? Ein Abschiedsgeschenk? Die schnelle Mark? Mit „Dum-Dum Bullet“ erscheint ohne lange Vorankündigung ein Album unter dem Zepter von The Mission, welches von allem etwas ist. Die einzige treibende Kraft dahinter war Wayne Hussey, der seine Archive nun wohl vollständig geleert haben dürfte. Vieles stammt aus den Sessions zum letzten Album „God Is A Bullet“ und ist komplett unveröffentlicht, anderes könnten Fans und Sammler schon im Schrank stehen haben. Warum das Werk trotzdem Stil hat, beschreibt Yvonne Zymolka.
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Umbra Et Imago
Lange und hartnäckig hielt sich das Gerücht, Umbra Et Imago würden sich nach dem neuen Album „Opus Magnus“ auflösen. Sicher ist, dass mit dem 20-jährigen Bandjubiläum 2011 ein Schlusspunkt hinter die bisherige Karriere als umstrittene Erotik-Goth-Rockformation gesetzt wird. Doch was ist nun genau los in Karlsruhe? Sind dem als überaus kreativen Menschen bekannten Mozart plötzlich die Ideen und Konzepte ausgegangen? Oder zwingt ihn die Wandlung der Musikkultur und -wirtschaft zur Neuorientierung? Medusa deckt auf! |
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Umbra Et Imago
Unheilig
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