Aktuelle Ausgabe

SONIC SEDUCER 06/2012

Die neue Ausgabe mit 148 Seiten, exklusivem Sticker von Oomph! und 17 neuen Songs auf der "Cold Hands" CD- Beilage, darunter zwei exklusive Tracks!

CD mit Oomph! (exklusiver Remix), In Extremo (exklusiver Livetrack), Peter Heppner, Soulsavers feat. Dave Gahan, Garbage, Assemblage 23, Steinkind, Ewigheim, [x]-RX, Alien Vampires, Stray, Model Chaos, Freakangel u.v.a.
Interviews & Stories mit Oomph! (Titelstory), Soulsavers feat. Dave Gahan, Peter Heppner, In Extremo, And One, Diary Of Dreams, Assemblage 23, Nightwish, Delain, The Cult, Gossip, Decoded Feedback, Heimatærde, Emilie Autumn, In Strict Confidence, KMFDM, Unheilig, The Other, Fear Factory, Ewigheim, Rummelsnuff, Agonoize, Funker Vogt, Sonar u.v.a.

Ab 18.05.2012 im Handel oder jetzt im Online-Shop erhältlich!

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SONIC SEDUCER 11/2004


Preis pro Einheit (Stück): €4,00 (inkl. 7 % MwSt. und Versand)


INHALT
CH42: Samael "Moongate", VAST "Turquoise", Dive "No, Nothing", Proceed "Schuldig", Joke Jay "Das Original", Mono Chrome "Sold", Concise "Aim", Scream Silence "Oblivion", Killing Miranda "Embrace", Crack Ov Dawn "Rise ´n Fall", Beyond The Void "Echoshade", Yorick "Dracula"; Multimediasektion: Tanzwut "Gnade" (liveclip), Blixa Bargeld liest Hornbach
Within Temptation, Snakeskin, Samael, Diary Of Dreams, Elis, Mindless Faith, Marilyn Manson, Placebo, Nightwish, The 69 Eyes, Nick Cave, Zeraphine, Tanzwut, Scream Silence, Cinema Strange, Chamber, Epica, Sirenia, Rotting Christ, The Faint, Autumnblaze, Unheilig, 3 Colours Red, Agonoize, Angels + Agony, The Azoic, Beyond The Void, The Cold, Combichrist, Crack Ov Dawn, Dorn, Endanger, Eurocide, Horrorist, Interpol, The Invincible Sex, John 5, Joke Jay, Kasabian, Lycosia, Mindware, Oneiroid Psychosis, Proceed, Rorschach Garden, Shnarph!, Sleeping Children, Stendal Blast, The Stills, Warren Suicide, The Wicked, Yorick, Zadera, Waves Of Darkness Festival


WITHIN TEMPTATION
Studio 2500, bitte.
Wim Thoelke und "Der große Preis" sind schon lange von der Fernsehbildfläche verschwunden, nix mehr Blauer Klaus, kein Stichtag mehr in acht Tagen und Masterfragen gibt es auch keine mehr. Wobei die Frage nach dem Titel des kommenden Albums von Within Temptation einer solchen sehr wohl gereicht hätte, denn bis fast zuletzt stand der Titel nicht fest. "The Silent Force" soll es heißen, das Album, das nach dem 2001er "Mother Earth" endlich wirklich neues Material enthält und am 15.11. zur Veröffentlichung kommen soll. Anfang September wurden daraus sechs Stücke, größtenteils noch nicht in ihrer endgültigen Form, im Studio zu Hilversum vorgeführt. Die Anwesenden wurden jäh in die Sitzgelegenheiten gepresst von der Wucht, mit der die Studiolautsprecher Orchester, Chor und natürlich Within Temptation wiedergaben, "Stand My Ground", die erste Single, die am 25.10.2004 erscheint, inklusive.
Montag, der 06.09.2004, ein milder Spätsommertag. Die Wisseloord Studios in Hilversum sind inmitten eines parkähnlichen Geländes gelegen. In dem weitläufigen Gebäudekomplex sieht man das eine oder andere Gesicht umherhuschen, das man einem Within Temptation Mitglied zuschreibt. Alle sind freundlich und nett. Im einen Moment sieht man Sharon mit wallendem Gewand, im nächsten wesentlich schlichter aber genau so anmutig gekleidet in schwarz, stets geschäftig, aber immer höflich. Ein Laptop hier mit Bildern von Photosession x, dort jemand aus Frankreich mit Ergebnissen der Photosession y, Manager Roberto rastlos aber souverän immer in Aktion, und wie ein derartiges Event vor zehn Jahren ohne Mobiltelefone über die Bühne gebracht wurde, vermag man sich nicht auszumalen.
"The Silent Force" wird europaweit gleichzeitig veröffentlicht und eine derartige konzertierte Aktion erfordert organisatorischen Input. Dennoch, Sharon und Robert finden immer wieder Zeit für ein paar Worte zwischendurch, wie die Anreise war, dass sie Deutsch noch lernen etc. Vor den Interviews jedoch die Listening Session.
Ein kleiner Raum mit großem Mischpult, wenigen Sitzgelegenheiten und hervorragenden akustischen Eigenschaften ist der Schauplatz, besser: Hörplatz. Es folgt die Ansage, dass es noch vier bis fünf Minuten dauert, weil Robert Westerholt noch am finalen Mix eines der sechs vorgeführten Songs schraubt. "Typisch Künstler", möchte man sagen. Und typisch Künstler tut Robert kund, dass es bis auf die Single ("Stand My Ground") keine finalen Mixe zu hören gibt. Als ob sich noch irre viel ändern würde, aber egal. Ohne weitere Erläuterungen startet Robert das Playback.


SCREAM SILENCE
Musik als Droge
Hardy Fieting ist ein vielbeschäftigter Mann. Als Produzent, frisch gebackener Labelmanager und Musiker kann er sich vor Terminen kaum retten. Während in seinem Berliner Studio eine Produktion nach der anderen läuft, liegen gerade die umfangreichen Arbeiten am neusten Album seiner eigenen Band Scream Silence hinter ihm. Angesichts des Ergebnisses dieses Schaffensprozesses hätte der Sänger wahrlich eine Pause verdient, denn "Elegy" ist ganz ohne Zweifel eines der besten Gothic Rock Alben der letzten Jahre. In perfekter Harmonie verbinden sich darauf genretypisch schwere Gitarren, emotionale Melodien und Hardys ausdrucksstarke Stimme, die in ihrer vollen Bandbreite Einsatz findet. Garniert wird diese Mischung durch den gefühlvollen Einsatz von Streichern oder eingängige Keyboardsounds und selbst Pianoballaden passen ins Bild. Den Berlinern ist es gelungen, nach beeindruckenden Vorgängern wie "The 2nd" oder "Seven Tears" ihren eigen Stil bis ins kleinste Detail zu verfeinern, so dass von der ersten bis zur letzten Sekunde an Spannung garantiert wird. Der Bandchef selbst sieht "Elegy" als gar nicht so außergewöhnlich an. Besonders die durchgängig spürbare Emotionalität ist für ihn schon lange ein Markenzeichen von Scream Silence.
Hardy: Ich würde lügen, wenn ich abstreiten würde, dass wir solche starken Gefühle nicht auch bei den anderen Alben hatten, sonst hätten wir sie kaum gemacht. Für uns zählt immer eine Art Gänsehaut-Test. Wenn ein Song diesen besteht, dann kommt er auch auf die Platte. Das war aber schon immer so. Ehrlichkeit und Emotionalität sind generell das wichtigste in unseren Stücken. Jeder, der die Platte hören wird, merkt sofort, dass wir ihm nichts vormachen. Es ist keine Schauspielerei, sondern kommt aus tiefster Seele.
Sonic: Was hast du selbst für einen Eindruck vom neuen Album?
Hardy: Das ist gar nicht leicht für mich, denn ich habe inzwischen jeden Titel millionenfach gehört. Ich glaube, es ist uns gut gelungen, und man hört unsere Weiterentwicklung heraus. Es war uns wichtig, uns die Zeit zu nehmen, nicht immer das Gleiche zu machen.


DIARY OF DREAMS
Vage ist kein Sternzeichen
Aber "Nigredo" hat entfernt mit Astrologie zu tun, wobei wir uns gar nicht an den Großen Wagen heranwagen müssen, sondern uns nur dem Begriff als solchen zu nähern brauchen, um nicht ratlos da zu stehen. Am 25.10.2004 wird das neue Album von Diary Of Dreams erscheinen, das den Titel "Nigredo" trägt. Befragt man die allwissende Müllhalde alias das Internet nach dem Begriff, stößt man sehr bald auf Alchemie. Adrian Hates, Chefkomponist, -denker und Sänger von Diary Of Dreams hat sich sehr viel eingehender mit dem Begriff und seinen Bedeutungen auseinandergesetzt und die Ergebnisse mit eigenem Input, fiktional wie real, verwoben.
Es wäre falsch, die Alchemie auf Chemie zu reduzieren, denn es ging nicht ausschließlich darum, aus minderwertigen Stoffen Gold zu gewinnen. Ebenso integrale Bestandteile waren Disziplinen wie Astronomie (es galt die Annahme, dass metallische Eigenschaften ihre Entsprechung in planetarischen Eigenschaften hatten), Psychologie und vor allem Psychologie, denn analog zur Umwandlung und Verbesserung von Stoffen ging es auch um Verbesserung und Verreinlichung der Psyche und Seele. Ohne nun mittelalterliche und noch früher anzusiedelnde Weltbilder zu erörtern, sei nur soviel gesagt: nigredo bedeutet einerseits schlicht ‚Schwärzung', anderseits aber auch eine Stufe auf dem Entwicklungsweg hin zum Perfekten, nämlich die, wo verbundene Seele und Geist in die Welt des physikalischen zurückkehren. Was so losgelöst wenig sinngebend scheint, entpuppt sich in der Auseinandersetzung mit "Nigredo" als ein möglicher und fruchtbarer Ansatz unter vielen. Bitte weiterlesen, denn es wird deutlicher.
"Das ist ungefähr das, was ich auch auf Anhieb recherchieren konnte. In meiner Umsetzung habe ich mich aber nicht um den Ursprung von nigredo gekümmert, sondern diese Vorstellungen einerseits, aber auch damit zusammenhängende andere mythologische und mystische Inhalte andererseits mit meiner eigenen Geschichte verknüpft. Es ist also eine komplett neue Geschichte entstanden. Im ausführlichen Booklet zur CD wird das deutlich."


PLACEBO
Message in a bottle
Verlockend glänzt es golden plüschig durchs prunkvolle Eingangsportal auf den regennassen roten Teppich des Ritz-Carlton Hotels. Wohliger Top-Luxus im Zentrum der Hauptstadt, vor der kolonial anmutenden Freitreppe der weiträumigen Lobby empfangen livrierte Herren drei lässig hereinschlendernde, wie die Orgelpfeifen aufgereihte Mittdreißiger in modischem Schwarz. Vivaldi nervt in sich stetig wiederholender Jahreszeitenfolge und dennoch gehören Placebo genau hierher. Der "Teenage Angst" lange entwachsen schossen sie beständig in den Zenit der lebenslangen Dandy-Rockstars und lieferten pflichtgemäß am 25. Oktober den ersten retrospektiven Meilenstein ihrer Karriere ab: "Once More With Feeling" reiht 17 Singles der Jahre `96-`04 chronologisch auf die Erfolgsperlenschnur und endet mit zwei funkelnagelneuen Stücken. Wir sprachen mit Stefan Osdal über das Gestern, Heute und Morgen des erfolgreichen Kleeblatts.
Er gehört zu der Sorte beliebter Schwiegersohn, seine Umgangsformen sind makellos, seine Wortwahl gewand und höflich. Nachdenklich betrachtet der hochgeschossene Schwede die Auflistung der zahlreichen Top Ten Hits auf der Rückseite des Covers: "Jedes dieser Stücke hat seine Geschichte, ruft Bilder und Erinnerungen in mir wach. ,Without You I'm Nothing' war einer dieser unvergesslichen Momente unserer Bandgeschichte. David Bowie rief völlig überraschend an und bot uns an, den Song mit ihm gemeinsam zu singen oder das Stück zumindest von ihm interpretieren zu lassen. Wir waren völlig aus dem Häuschen als wir uns mit ihm in einem New Yorker Studio trafen, wie surreal! David sang die Melodie leise in mein Ohr, das war wunderschön und verrückt zugleich." Entspannt nippt er an seinem Gin Tonic und tippt dann bedächtig auf Track 13 der Papphülle: "Wir hatten gerade unser letztes Album abgeschlossen, doch irgendetwas fehlte noch. Ich spielte ein Riff vor mich hin, bis Brian plötzlich aufsprang und meinte: ,Das ist cool, lass uns was damit machen.' ,The Bitter End' wurde in nur zwei Tagen geschrieben und eingespielt und avancierte zu einem der größten Hits, die wir in den letzten Jahren hatten. Das ist umso erstaunlicher, da es sehr viel weniger kommerziell ist als ,Nancy Boy' oder ,Teenage Angst'. Ich finde überhaupt, dass wir weniger kommerziell klingen als am Anfang, das zeigt doch, dass wir unsere Integrität nicht verkauft haben."


SAMAEL
Lichtbringer mit Nummernkonto
Die wohl experimentierfreudigste metallische Band aus dem benachbarten Schoko-Käse Land meldet sich nach langjährigen Irrungen und Wirrungen im Musikbranchendschungel zurück. Was vor 17 Jahren als Black Metal der ersten Stunde in einem Schweizer Jugendzimmer begann, in welchem Vorphalack der ältere seinen kleinen Bruder in das kryptische Xytraguptor umtaufte, um Samael nach den Vorbildern Venom, Celtic Frost und Bathory zu formen, tritt heute geläutert und erleuchtet in die Herrschaft des Lichts ein: "Reign Of Light", der siebte Langspieler der verschworenen Eidgenossen Vorph, Xy, Mas und debütierend Gitarrist Makro, bringt am 11.11. Freude in die vorweihnachtlichen Metallerstuben, fernab von Helau und Alaaf der fünften Jahreszeit. In der christlichen Mythologie steht die Zahl 11 für Normüberschreitungen und auch darüber sprachen wir mit Frontmann Vorph, wie über die lange Abwesenheit, Arbeitsteilung und Inspirationsquellen.
Ein wenig rostig scheint die Interviewzunge des charismatischen Sängers schon geworden zu sein. Fünf Jahre sind seit dem letzten Album "Eternal" vergangen, eine rückblickend angekündigte Ewigkeit. Vorph raunzt tiefstimmig seine Zusammenfassung der Ereignisse: "Einiges geht auf die Unstimmigkeiten mit unserem früheren Label zurück. Wir arbeiteten gemeinsam am Projekt ,Era One' und sammelten dabei viele neue Eindrücke und Wissen an, welche den Sound von ,Reign Of Light' überhaupt erst ermöglicht haben." Zu viel Elektro, zu wenig Gitarre, so das Urteil der damaligen Plattenfirma, welche fest im Stromgitarrengenre verhaftet, von einer Veröffentlichung bisher absah. Einen Vorgeschmack bot sich den aufhorchenden Fans in den Umbaupausen der letztjährigen Auftritte. "Wir sind 2003 ausgiebig getourt, spielten quer durch Europa, Amerika und auf vielen Festivals. So konnte sich unser neuer Gitarrist Makro in aller Ruhe integrieren." Der umtriebige Spanier ersetzt Kaos, der die Band aufgrund der unsicheren und langen konzertlosen Zeit verließ. "Wir verstehen uns blendend mit Makro. Line-up-Wechsel sind wirklich nicht einfach, aber dieser hat uns als Band viel stärker gemacht", brummt Vorph zufrieden.


SNAKESKIN
Es häutet sich eine Schlange
In diesem Sommer rätselten nicht wenige Szenekenner, wer sich hinter dem Etikett Snakeskin verbirgt, denn es wurden zwei Singles in Umlauf gebracht, die elektronisch ausgerichtet sind, unkonventionell die Elemente des Genres aufgreifen, spannend und speziell klingen, deren Urheber jedoch auf dem Cover nicht verkündet ward. Nun wird der Schleier gelupft: Niemand anderes als Lacrimosa-Mastermind Tilo Wolff verbirgt sich hinter diesem Aufsehen erregendem Konstrukt! Auf dem "Music For The Lost" betitelten Erstling seines Seitenprojektes findet der Hörer einen spannenden Einblick in das, was passiert, wenn sich eine Koryphäe der eher durch natürliches Handwerk zustande gekommenen Musik einem gänzlich anderen Betätigungsfeld zuwendet und seine ureigene Vision von elektronischer Musik kreiert. Im Falle von Snakeskin ist das Ergebnis unbedingt eigenständig und mitunter verblüffend, wenngleich zweifelsohne unkonventionell und bisweilen gewöhnungsbedürftig - eben Musik, die sich nicht nach einmaligem Hören vollends erschließen lässt. Es wechseln sich sehr langsame, düstere und schleppende Atmo-Meisterwerke mit von durchgehenden Electro-Beats getragenen Knallern ab, deren verbindendes Element die stark verzerrten, zumeist vom Harmonizer nach oben transponierten Stimmen sind. Klassisch anmutende Synth-Layer gehören zum wunderschönen Ornat des Gesamtbildes genauso wie ein rundum betörend gelungenes Artdesign.
Mir waren bislang keine Seitenprojekte des Großmeisters bekannt, abgesehen von seinem Gastgesang bei Dreams Of Sanity 1999, was nicht wirklich als Seitenprojekt zählt. Aber vielleicht hatte ich ja im Laufe der Jahre etwas übersehen? Tilo jedoch beschwichtigt mich: "Dies ist der Erstling von Snakeskin, wie es überhaupt mein erstes Seitenprojekt darstellt. Alles ist jung und frisch. über all die Jahre hinweg habe ich ähnliches geplant, und jetzt hat es sich endlich, und zunächst ungeplant, ergeben. Während ich an neuem Material für Lacrimosa arbeitete, habe ich einfach kurz eine andere Tür geöffnet und rutschte plötzlich in die Welt von Snakeskin hinein. Spontan habe ich entschieden, daran weiterzuarbeiten, alles andere liegen zu lassen und ein ganzes Album aufzunehmen. Es handelt sich ja nicht unbedingt um konventionelles Material, was bedeutete, dass ich mich vollends darauf konzentrieren wollte und nichts Anderes nebenbei in Angriff nahm, damit ich mich völlig in dieser für mich neuen Welt austoben, sie in Ruhe ausloten und ergründen konnte." 

 




 







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